Praxis für pränatale Diagnostik
        Dr. med. Dieter Szendzielorz,     Dr. med. Uwe Stein
Dr. med. Henry Lausch,       Susan Schneider (angestellte Ärztin)
DEGUM Stufe II
zertifiziertes Zentrum der
Fetal Medicine Foundation London
und der FMF Deutschland

Fehlbildungsdiagnostik

Die Fehlbildungsdiagnostik, auch als großes Organscreening oder Feindiagnostik bezeichnet, wird zwischen der 20. und 22. SSW durchgeführt. Sie ist wesentlich umfangreicher als die für das 2. Trimenon in den Mutterschutzrichtlinien festgelegte Routineuntersuchung.
Bei entsprechender Indikation ist diese Fehlbildungsdiagnostik auf Überweisung durch den Frauenarzt eine Kassenleistung. Wir führen diese Ultraschalluntersuchung aber auch als Selbstzahlerleistung durch.

Bei günstiger Kindeslage und guten Sichtbedingungen können wir mit dieser Untersuchung ca. 90%, jedoch nicht mehr als 95% der Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen am Ungeborenen ausschließen. Auch das Fehlen von sogenannten Softmakern und Hinweiszeichen für genetische Erkrankungen kann eine Chromosomenstörung beim Kind nicht grundsätzlich ausschließen. Hierzu bedarf es einer Invasivdiagnostik (Fruchtwasseruntersuchung, Plazenta- bzw. Nabelschnurpunktion). Da solche diagnostische Maßnahmen mit eingriffsbedingten Risiken verbunden sind, ist eine ausführliche Beratung und individuelle Abschätzung von Risiko und Nutzen notwendig. Wir beraten Sie gemeinsam mit unseren Genetikern hierzu gern.

Die Fehlbildungsdiagnostik kann bei entsprechender Indikation oder auf Wunsch als Selbstzahlerleistung mit einer gezielten Untersuchung des kindlichen Herzens (fetale Echokardiografie) und der Versorgungssituation des Kindes (Doppler-Sonografie ergänzt werden.


fetale Echokardiografie

Bei der fetalen Echokardiografie wird das das Herz mit seinen zu- und abführenden Gefäßen vollständig untersucht. Hierzu zählen die Vorhöfe und Kammern des Herzens, die Herzklappen , die Herzscheidewand und die großen venösen bzw. arteriellen Gefäße. Zum Einsatz kommen verschiedene und spezielle computergestützte Untersuchungsmethoden, die es ermöglichen, den Blutfluß und dessen Geschwindigkeit farblich und räumlich darzustellen bzw. zu messen.

Die Untersuchung hat das Ziel, angeborene Herzfehlbildungen und Funktionsstörungen frühzeitig zu erkennen. Ein daraus individuell abgeleitetes geburtshilfliches Management verbessert den Start des Kindes ins Leben.


Doppler-Sonografie

Die Doppler-Sonografie dient der Messung des Strömungswiderstandes, -geschwindigkeit  und -richtung. in den mütterlichen und fetalen Gefäßen.

Diese Methode ermöglicht eine Zustandsbeurteilung der Versorgungssituation zwischen Mutter und Plazenta (Mutterkuchen, zwischen Kind und Plazenta (Nabelschnur) und im fetalen Hirn. Ziel ist es, frühzeitig eine Unterversorgung des Ungeborenen sowie Risikosituationen der werdenden  Mutter zu erkennen, um geeignete prophylaktische bzw. therapeutische Maßnahmen einleiten zu können.
TUI-Untersuchung
20. SSW, fetales Hirn im TUI-Mode
(ein dem CT ähnlicher Modus)
Bild: Skelet-3D-Mode
20.SSW: Wirbelsäule und Rippen
im 3D-Skelett-Modus
Bild: STIC
20.SSW: fetale Herz im STIC-Mode

Bild: Farb-Doppler ACM
30.SSW:Messung Blutfluß Hirnarterie
                                                   Leistungen der Krankenkassen
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